Während meiner Arbeit im Kommunikationsbüro der Base durfte ich interessierte junge Leute zu einer Jüngerschaftsschule (DTS) einladen und die schon beworbenen Studenten telefonisch begleiten. Neben Fragen zu Flügen, Krankenversicherung und Ähnlichem standen dabei auch Sorgen zur Finanzierung und persönliche Herausforderungen im Vordergrund. Hier konnte ich den Interessenten zur Seite stehen und so schon im Kleinen Jüngerschaft mit ihnen leben und für sie beten. Und obwohl ich mich in Mexiko aufhalte, scheint so das Licht der Liebe Gottes in viele andere Nationen!
Jeden Donnerstag besuchen ein Team und ich ein abgelegenes Viertel und studieren gemeinsam mit den Menschen vor Ort die Bibel. So können wir ihnen „Hunger und Durst nach mehr“ machen, indem wir unser Salz mit ihnen teilen. Über die Zeit sind Beziehungen entstanden. Ich freue mich, diesen Menschen Gottes Wort näherzubringen und mit ihnen zu beten, während wir Gemeinschaft leben.
Als gesamte Base hatten wir im November ein großes Fundraising-Projekt, um die Vision von 5.000 Studierenden pro Jahr voranzubringen. Hierbei durfte ich sehen, dass Salz sein eben auch bedeutet, unsere Base und die Vision nachhaltig sichtbar zu machen, damit Multiplikation stattfinden kann. Ich konnte helfen, die Gäste zu bewirten und willkommen zu heißen. Der Tag war erfolgreich, alle Gäste hatten sich rundum wohlgefühlt und nebenbei sehr großzügig gespendet.
Im Dezember war ich mit weiteren Mitarbeitern Teil des Ministries „Homes of Hope“. Hier bauten wir ein Haus für eine Familie, die schon sehr lange darauf gewartet hatte. Nun hat diese genug Platz und einen sicheren Ort, damit auch Kinder und Enkelkinder zu Besuch kommen können. So durften wir als Lichter der Hoffnung auf praktische Art in die Dunkelheit einer gesamten Familie hineinscheinen.

Licht sein und Licht machen
Seit April 2026 bin ich zudem Mitarbeiterin der prophetischen „WISE“-Schule. Dort begleite ich die Studierenden auf dem Weg, ihre Identität in Christus zu erkennen, gemäß ihrem originalen „Design“ zu leben und zu einer prophetischen Stimme für ihre Generation zu werden. Zu der Schule gehört auch eine zweimonatige Missionsreise innerhalb Mexikos, um dort auch im geistlichen Sinne nicht nur Licht zu sein, sondern Licht zu machen.
Beides geht Hand in Hand. Ich kann nicht Licht sein, ohne automatisch die Dunkelheit zu erleuchten. Ich kann kein Salz sein, ohne alles um mich herum salzig zu machen. Es geht immer um Multiplikation. Ich bin nicht nur Salz für mich. Ich bin Salz, um auf Jesus hinzuweisen und andere zu Salz zu machen.
Geplant ist, dass ich im September dann auf dem Schiff unserer Base mitarbeite. Dort kann ich als Salz im medizinischen Feld „Wunden reinigen“. Dabei darf ich wissen: Wenn ich wahrlich Salz bin, mache ich einen Unterschied und bringe Veränderung, ganz egal, wo ich bin und was ich mache.
Hannahs Arbeit wird durch Spenden finanziert. Umso mehr freut sie sich über regelmäßige Unterstützung. Hilf ihr dabei, Perspektiven zu schaffen und Hoffnung zu bringen.
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