Licht und Wasser im Haus

Der Wunsch nach einer Waschmaschine kann Leben verändern.
Die Witwe Rabab lebt mit ihren beiden Kindern in Igernkoriss im Hohen Atlas in Marokko. Die Missionare Helga und Thomas Gengenbach haben sie 2025 kennengelernt, als sie gerade ihren Mann durch einen Unfall verloren hatte, schwanger mit dem zweiten Kind. Ihr Haus hatte sie durch das schwere Erdbeben im September 2023 verloren, sie lebte in einem Planenverschlag mit ihrer Schwiegermutter zusammen. Rabab trug weiß als Zeichen der Trauer, war kaum zugänglich und verschlossen.

In diesem Frühjahr haben wir Rabab erneut besucht und in einem Rohbau angetroffen. Sie hat es geschafft, mit der ungenügenden staatlichen Erdbebenhilfe einen Rohbau zu erstellen. In diesem lebt sie mit ihren beiden Kindern. Wir erfragten das dringendste Bedürfnis: eine einfache Waschmaschine. Dies haben wir natürlich gerne ermöglicht! Ihre Freude über die neue Waschmaschine war riesig. Allerdings mussten wir feststellen, dass es in dem Haus von Rabab weder Wasser noch Strom gab, nicht einmal eine Toilette war vorhanden. Die Waschmaschine wollte sie über einen Wasserschlauch und ein Verlängerungskabel von der Unterkunft der Schwiegermutter aus betreiben. 

 

Helga Gengenbach mit Rababs jüngstem Kind

Helga Gengenbach mit Rababs jüngstem Kind
 

Dieser Umstand ging uns sehr zu Herzen und wir haben überlegt, wie wir helfen können. Wir haben via WhatsApp Spender für Strom, Wasser, Fliesen, Türen und Glattstrich gesucht. Und tatsächlich haben sich Spenderherzen in Deutschland bewegen lassen, den erforderlichen Betrag zu geben. Darüber sind wir sehr dankbar.  

 

Leben im Rohbau

Leben im Rohbau

 

Mithilfe von unserem „marokkanischen Sohn“ Brahim konnten wir die Handwerker organisieren und alle Arbeiten zur Umsetzung bringen. Manchmal war auch gefragt, selbst Hand anzulegen. So konnte die gesamte Hauselektrik mit Sicherungen, Zählerplatz, Kalt- und Warmwasser verlegt und das Badezimmer und die Küche gefliest werden. In den beiden Zimmern, Flur und Wohnzimmer brachten wir den Glattstrich ein. Sogar einen Warmwassererhitzer gibt es, der mittels einer Gasflasche betrieben wird. 

 

Diese Aktion hat die Lebensumstände der Witwe Rabab mit ihren beiden Kindern nachhaltig verbessert. Im wahrsten Sinne des Wortes ist Licht im Hause Rabab eingekehrt.

Helga und Thomas Gengenbach

MAROKKO
  • Aufbauhilfe in Erdbebengebieten

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Die Arbeit von Helga und Thomas wird durch Spenden finanziert. Umso mehr freuen sie sich über regelmäßige Unterstützung. Hilf ihnen bei der Realisierung von Entwicklungsprojekten und der Erweisung von humanitärer Hilfe.

 

Bei Spenden zur Unterstützung dieses Projektes bitte angeben: AM S 170 Gengenbach


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