Die Bilder der jüdischen Familien, betagte Großeltern, kleine Kinder, schwangere Mütter, umgeben von Koffern, sollten die Welt schockieren. Denn es sind Fluchtbilder. Sie dokumentieren die Folgen des Judenhasses, den wir in unseren Städten tolerieren. Das Leben für Juden ist an vielen Orten in Europa unsicher geworden.
Arbeitsplatz und Freundeskreise aufzugeben, um neu anzufangen in einem Land, das sich im Krieg befindet und dessen Sprache man nicht beherrscht – all das erscheint vielen Juden inzwischen erstrebenswerter als ein Weiterleben in Europa. Der ehemalige Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses, Pierre Besnainou, fasste die Zukunft der Juden in Europa in zwei Worten zusammen: „Game over“ – es ist vorbei.

Verschwiegenes Flüchtlingsdrama
In manchen Familien brechen gleich drei Generationen nach Israel auf. Andere schicken ihre Kinder allein auf die Reise. Israels Jugend-Alijah Programme sind hoch gefragt. Jüdische Eltern nehmen die schmerzhafte Trennung auf sich, weil die Situation an vielen Schulen und Unis in Europa für Juden unerträglich ist. Spitzenreiter ist Frankreich. In den letzten 20 Jahren sind über 70.000 französische Juden nach Israel ausgewandert. Es ist ein Flüchtlingsdrama, über das die Medien schweigen.
Deshalb gehört Aufklärung über Antisemitismus zur Arbeit der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ), mit Broschüren und in den sozialen Medien. Das ICEJ-Team spricht in Schulen, Gemeinden, bei Mahnwachen – obwohl auch für „Judenfreunde“ die Bedrohung gewachsen ist.
Seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 sind über 45.000 Juden in Israel eingewandert. Die Zuwanderungswelle mitten im Krieg ist eine Herausforderung für das winzige Land, das gerade so groß ist wie Hessen. Die ICEJ unterstützt deshalb bei der Finanzierung der Alijah-Flüge und Integrationsprogramme.
Der Prophet Jeremia sprach von einer Zeit, in der Gott sein Volk wieder sammeln würde. Der Blick in die Bibel erinnert das Team der ICEJ daran: Selbst in unsicheren Zeiten hat Gott alles in seiner Hand.
Für das jüdische Volk einzustehen, bedeutet auch: Fürbitte. Das ICEJ-Team in Jerusalem lädt täglich zum Zoom-Gebet ein. Das deutsche Team bietet zusätzlich dreimal wöchentlich deutschsprachige Zoom-Gebete an.
Die Arbeit von Dr. Jürgen und Vesna Bühler wird durch Spenden finanziert. Umso mehr freuen sie sich über regelmäßige Unterstützung. Hilf ihnen dabei, die christliche Verantwortung gegenüber der jüdischen Bevölkerung zu erfüllen.
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