Unvergessliche Erfahrungen

Kurzzeiteinsätze im Nalubaale Social Center (NSC) sind Hilfe vor Ort und persönliche Bereicherung zugleich.
Regelmäßig ermöglicht das Nalubaale Social Center (NSC) unter der Leitung von Jonas und Rhiter Wallisser rund zweiwöchige Kurzzeiteinsätze für Interessierte, die den Missionsdienst kennenlernen und praktisch mithelfen möchten. Jeanette aus Blaubeuren, Martin aus Diepholz sowie Jürgen und Sohn Noah aus Plüderhausen waren 2025 dabei.

Nach unserem Flug von Stuttgart über Istanbul nach Uganda verbrachten wir die ersten Tage bei Jonas, Rhiter und deren Kinder Josiah und Zoe – ein sanfter Einstieg in die fremde Kultur, bei dem wir uns auch als Team ein wenig kennenlernen konnten. Von Anfang an haben wir viel miteinander gelacht und uns trotz aller Unterschiedlichkeit gut verstanden.

 

Im NSC war es unsere Aufgabe, zusammen mit dem ugandischen Malermeister Robert an verschiedenen Gebäuden die Innen- und Außenwände zu streichen. Dass wir mit Jürgen ebenfalls einen Profi an Bord hatten, vereinfachte die Sache sehr. So wurde die Mehrzweckhalle ein Prachtstück, und das Pfortenhäuschen erstrahlte bald in meiner Lieblingsfarbe rot. Noah hatte derweil viel Freude an Sport und Spiel mit den Kindern, und nach einigen Tagen durfte er sogar eine Andacht halten. Die Andachts- und Gebetszeiten mit den Kindern sind ein besonderer Reichtum. Sie erfahren hier, wie es ist, mit Jesus zu leben. Es war schön, wie schon jüngere Kinder beten und glauben, wie wissbegierig sie sind. Das NSCTeam ist bei allen Aktivitäten als Coaches dabei und unermüdlich für die Kinder im Einsatz.

 

Eine weitere Station unseres Einsatzes waren die Familienbesuche. Wir kauften Lebensmittel und machten uns auf den Weg zu Familien, deren Kinder Teil des NSC geworden sind. Wie meist Single-Mamas bzw. Großmütter mit vielen Kindern in einer kleinen Hütte leben, berührt mich zutiefst. Dies umso mehr, da sie uns trotz der Armut mit offenen Armen willkommen hießen und ihre Herzen öffneten.

 

Nicht fehlen durfte ein Tag in der Hauptstadt Kampala. Die Stadt ist atemberaubend (buchstäblich …), es ist laut und man kann sich kaum vorstellen, dass man je wieder herausfindet. Aber es hat geklappt und wir konnten auf einem großen Markt Souvenirs kaufen.

 

Ein einmaliges Erlebnis war auch die dreitägige Safari in den Murchinson Falls Nationalpark, wo wir unter anderem Giraffen, Affen, Antilopen und Wasserbüffel sahen. Als Highlight waren sogar ein Löwe, ein Leopard und einige Nashörner dabei – für mich ein ganz persönliches Geschenk Gottes.

 

Fazit: Die Ugander sind mir von Herz zu Herz begegnet, frei, ohne jeden Neid und mit Freude an der Begegnung zweier Kulturen. Das Land hat so viel Schönheit zu bieten, trotz aller Armut. Ich war sicher nicht zum letzten Mal dort!

 

Verfasst von
Jeanette Kocher

Jonas und Rhiter Wallisser

UGANDA
  • Evangelisationen
  • Fußballturniere in Slums
  • Gefängnisarbeit und Schuleinsätze
  • Versorgung von Waisenkindern, Witwen und Hilfsbedürftigen
  • Leitung von NSC

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