Es ist noch früh am Morgen und draußen ist es noch dunkel. Ein kühler Wind weht durch das Fenster und mit dem Wind auch der Gesang des Muezzins. Bevor meine Augen wieder zufallen, danke ich Gott, dass ich jederzeit und in jeder Situation zu ihm beten kann.
Obwohl Uganda ein christliches Land ist und die Statistik besagt, dass über 80 Prozent Christen sind, sieht die Realität doch anders aus. Fährt man durch Zentraluganda, sieht man überall kleine und große Moscheen entstehen. Was auch auffällt, ist die Unterscheidung zwischen christlichen und muslimischen Namen. So gibt es Namen, die nur für Muslime oder nur für Christen sind. Bekehrt sich ein Muslim, ändert er auch seinen Namen.

In unserem Dorf gibt es viele Muslime und vor Kurzem habe ich erfahren, dass der Dorfbrunnen von Muslimen gebaut wurde, um die Menschen zu bekehren und für den Islam zu gewinnen. Aber es gibt nicht nur viele Muslime, sondern auch viel Hexerei und Zauberei. Vor ein paar Monaten haben wir angefangen, die Kinder aus dem Dorf einmal in der Woche zu uns einzuladen. Mittlerweile sind es zwischen 40 und 50 Kinder. Viele der Kinder berichten, dass sie oft Angst haben vor der Hexerei, die im Dorf betrieben wird. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir als Christen Licht sind in der Dunkelheit um uns herum.

Von Haus zu Haus
Wir erzählen den Kindern von Jesus, erklären ihnen die Bibel, lernen Lieder und helfen ihnen dabei zu lernen, wie man betet. Und weil die Kinder so begeistert sind, haben wir letztes Jahr einen Weihnachtsoutreach zusammen organisiert. Zusammen mit den Kindern sind wir im Dorf von Haus zu Haus gegangen, haben ein Weihnachtslied gesungen und die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel gelesen. Zusammen mit ein paar Weihnachtskeksen haben wir den Familien frohe Weihnachten gewünscht.
Mein Gebet war dabei, dass Jesus Herzen berührt, und Familien verändert werden durch die rettende Botschaft. Und Jesus kann das. Egal ob Muslim, Hexendoktor oder Atheist.
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