8. March 2022

Gemeinsam wachsen

Hinab in die Tiefe und hinauf in die Höhe.

In dieser Spannung von sichtbarer und unsichtbarer Wirklichkeit, so schreibt der Pfarrer und Evangelist Axel Kühner, ereignet sich das Leben. Die unsichtbaren Wurzeln ermöglichen den sichtbaren Stamm. Die Krone aus Ästen und Zweigen, Blättern und Früchten entspringt und entspricht dem verborgenen Geäst der Wurzeln tief in der Erde. Jeder Mensch, der wachsen, sich entfalten, bestehen, wirken und Frucht bringen will, braucht die verborgenen Wurzeln, das tiefe Wohnen in Gott, dem Ursprung des Lebens.

Gesundes Wachstum oder ein blühendes Leben, unabhängig der Lebensumstände, beginnt mit gesunden Wurzeln. Das gilt für jeden Menschen, aber auch für jede Organisation – auch für uns als MT:28. Oder, wie Axel Kühner es ausdrückt: „Aus unsichtbaren Wurzeln steigt der Baum in seiner sichtbaren Form dem Licht entgehen.“

Gesundes Wachstum oder ein blühendes Leben, unabhängig der Lebensumstände, beginnt mit gesunden Wurzeln.

Das wünschen wir uns von MT:28. Wir strecken uns aus nach einer tiefen, gesunden Verwurzelung, fließender Lebendigkeit und dann auch einem unaufhörlichen Fruchtbringen – nicht zur egoistischen Selbstdarstellung, sondern für unseren Gott und zum Segen für uns und andere. Wir wünschen uns diesen Platz am Wasser, wie es in Psalm 1,3 und auch in Jeremia 17,8 beschrieben wird: Menschen, die ihr ganzes Vertrauen in Gott setzen, sind wie Bäume, die nahe am Wasser gepflanzt sind.

In unserem Mission-Statement heißt es: Hoffnung ist nicht gleich verteilt auf unserer Welt. Was die einen haben, fehlt den anderen: Nahrung, Medikamente, Bildung und das Wissen um Gott und seine Liebe. Wir glauben: Gott hat uns diese Menschen aufs Herz gelegt. Was uns geschenkt ist, geben wir weiter.

Gemeinsam wachsen, hinab in die Tiefe, aber dann auch hinauf in die Höhe. Sichtbar werden. Den anderen Teil der Wirklichkeit zur Geltung bringen. Die Wurzeln geben dabei Halt und versorgen mit Nahrung. So können wir weitergeben, was uns geschenkt wurde. Gemeinsam. Denn wir sind überzeugt: Eine gesund wachsende Missionsarbeit kann nur durch die verschiedensten Menschen erwachsen, in Deutschland und in den Einsatzländern.

Liebe Leserinnen und Leser, der Garten kann ein Sinnbild einer blühenden Gemeinschaft werden. Eine Gemeinschaft, in der Einzigartigkeit und Vielfalt bewusst und als ein Geschenkt gelebt werden. Jeder in seiner Weise, und neben dem anderen, der wieder in seiner Weise wächst und blüht. So können wir in einer gesunden Weise das weitergeben, was uns geschenkt wurde.

 

Ganz liebe Grüße

euer Editorial - Team

Ganz liebe Grüße

euer Editorial - Team

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